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Meine Tagesseminare und mehrtägige Fortbildungskurse richten sich an:
- Podologen und Fußpfleger
- Heilpraktiker
- und andere medizinische Berufe
Sie laufen entweder direkt über die Akademie der Gesundheit in Pfinztal (wie z.B. die Wanderungen und Kräuterwanderungen), über die Deutsche Paracelsus Schule (DPS), über die Handelsvertretung
Arnold Friedmann oder andere Veranstalter.
Ein wichtiger Schwerpunkt der neuen Kurse ist die Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung zur sektoralen Heilerlaubnis für Podologen sowie die weiterführenden Kurse in Sachkunde "Fußgesundheit" mit Diagnostikgrundlagen und Therapie (u.a. Kräuterheilkunde, Fußreflexzonenmassage, Akupressur).
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Mit unseren Wohlfühlangeboten laden wir alle ein, die Wert auf eine gesunde und heilsame Lebensführung legen.
Diese Angebote haben in den vergangenen Jahren sehr viel Anklang gefunden und wir möchten auch besonders
all jene ansprechen, die sich aktiv als Wissensvermittler in die Gemeinschaft einbringen möchten.
Es grüßt Sie herzlich

Ihre Dr. Maria Noszvai-Nagy
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Mikroorganismen und menschliche Werte
Dr. Maria Noszvai-Nagy:
Die Nachrichten haben uns stets nur für kurze Zeit wachgerüttelt: ob EHEC - Erkrankungsfälle oder die Keimnachweise der Verbraucherschützer aus Tiefkühlhähnchen.
Ob hospitalistische Keime oder unerfreuliche bakterielle Urlaubsmitbringsel - mit der Zeit sind sie alle in den Hintergund getreten, in Vergessenheit geraten.
Die Evolution der Mikroorganismen ist aber faszinierend schnell!
Nach den MRSA-Stämmen melden sich neue Erreger mit Mehrfachantibiotikum- resistenz, nur dass diese nicht besondere Lebensräume, wie Kliniken und Warmwasserzubereitungssysteme nutzen.
Nein, sie gedeihen in unseren Lebensmitteln, die wir schändlich erzeugen. Der alltägliche Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten in der Massentierhaltung fordert die Selektion
von unempfindlichen, d.h. resistenten Bakterien regelrecht heraus. Je höher der Selektionsdruck und obskurer die Lebensbedingungen, desto furchterregender gestalten sich die Erreger!
Was uns Wissenschaftlern längst klar ist, was Verantwortlichen ausführlich klargestellt wurde ist: Je kürzer die Generationsdauer eines Lebewesens, desto größer ist seine Anpassungsfähigkeit.
Was sich aber nicht auf einzelne Individuen des Keimes bezieht, diese sterben sang- und klanglos eines gewöhnlichen mikrobiellen Todes. Nein, die Robustheit durch Anpassungsfähigkeit
betrifft die Art, die Spezies des Erregers. Je schnellebiger diese Keime sind (und die meisten Fäkalkeime vermehren sich bei gutem Nährstoffangebot innerhalb zwei bis vier Stunden,
was eine eher kurze Generationszeit bedeutet), umso höher ist ihre Mutationsrate. Umso mehr zufällig entstandene aber bleibende Veränderungen der Erbinformation sind möglich, was die Erreger
durchaus in die Lage versetzen kann in medikamentenhaltigen Brühen, Gedärmen und auf Gegenständen zu gedeihen oder extreme Umweltbedingungen zu überdauern.
Was können wir Menschen bezüglich dieses Problems strategisch nutzen?
Es ist klar: Die Generationsdauer von Homo sapiens dauert wesentlich länger als die von Mikroorganismen. Was allein in meiner evolutionär betrachtet kurzen Lebensspanne erkennbar war:
Die Verdopplung einer Elterngeneration in meiner sozialen Umgebung (Lebensraum) hat sich von ca. 25 Lebensjahren auf ca. 30 Jahre verlängert. Die Gründe hierfür mögen vielfältig und individuell
unterschiedlich sein. Es dauert auf jeden Fall länger bis wir unsere Nachkommenschaft bereitstellen, bis die Kinder in unsere Fußstapfen treten oder aber neue Wege gehen können. Also brauchen wir,
um vernünftig und umweltverträglich leben zu können, eine andere biologische Strategie als die Mikroorganismen.
Eine andere Grundidee wäre: Die schnellere Evolution der menschlichen Werte, gemessen an den Werten und Konzeption der Schöpfung. Sie ist weder neu noch simpel. Sie trieb schon merkwürdige Blüten,
von der selbstbestrafenden Askese bis zur Verleugnung eigener Bedürfnisse. Doch der Grundriss passt auch heute und wurde vielfach vorgelebt: Beschaulichkeit, Genügsamkeit, Nachdenklichkeit und
Achtsamkeit. Die Neueinstellung unseres Konsumverhaltens, der aktiven Beweglichkeit und bewusst verzichten zu können gehören auch zur Grundidee. Die Kunst ist dabei unsere Lebendigkeit zu steigern,
uns vom Ballast zu befreien - anstelle uns zu kasteien oder lediglich formell einzuschränken.
Im Kleinen, im Häuslichen zu beginnen bedeutet auch allmählich an Standhaftigkeit zu gewinnen. Meinen Studenten und Patienten gebe ich für das noch junge Jahr 2012 diese an den Alltag
grenzende Aufforderung und Geisteshaltung mit.
Wollen Sie auch eine Überlegung riskieren?
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